Das Lotterstübchen

Ein wenig Deko, ein wenig Leben, ein wenig hier und da

Montag, 28. Januar 2013

DIY oder: immer der olle Vogelfutterdreck !!!

Endlich poste ich das versprochene DIY zu meinem Post vom 5. Dezember: So sah es jedes Frühjahr bei mir nach der Vogelwinterfütterung im Rasen unter unserem Kirschbaum aus. Jede Menge Schalen, die im Rasen/Moos festhingen und nur schwer rauszuharken waren.
Ich füttere wirklich gern und reichlich. Von dem Abfall hatte ich jedoch die Nase voll. Es ging mir nicht um den Rasen, sondern um den ewig dunklen Fleck, den die Schalen hinterliessen, weil sie alles unter sich erstickten. Das Moos wuchs im Sommer zwar wieder drüber - grins - aber schön sieht es erstmal nicht aus. Das hat mich lange gefuchst wie man das lösen könnte. Ab dem Sommer fing ich an zu grübeln. Mitte Oktober hatte ich dann die zündende wie einfache Idee. Es war demnächst ein Fenster-Wechsel geplant. Ein altes sollte in ein neues dichteres getauscht werden. Genau dort wo einige Wochen vorher gerade ein neues Fliegengitternetz angebracht wurde. Mist, dann war das umsonst. Schade, dass man das wegwerfen muss, gel ...

Aber warum nicht zweckentfremden ?
Ich hatte zuerst an Abdeckungen mit Paletten plus Plastikplanen und ähnlichen starren Konstruktionen gedacht. Alles überzeugte mich nicht. Das Fliegennetz könnte Abhilfe schaffen. Leicht anzubringen und haltbar.

Ich habe einfach ein paar alte verbogene Gartenstangen eingekürzt und tief genug in den Boden gesteckt. Das Netz hab ich an den Ecken mit reissfestem Faden an Stangen festgezurrt und dann halbwegs gespannt. Nicht zu stramm, dass die Schalen sich auch in der Mitte gut sammeln können.


Es funktioniert: Das weisse in der Mitte ist nicht der Neuschnee, sondern die Schalen.
Auch bei Schnee wird das Netz und die Reste noch genutzt, wie man sieht.

Blöd läuft es nur bei Trockenheit in Kombination mit Wind. Wenn die Schalen feucht sind, fliegen sie nicht so leicht. Sind sie trocken, geht das Netz mit jeder Windböe in die Höhe und wirft die Schalen evt. raus.
In den ersten Tagen hab ich das Netz öfter ausgeleert. (Mach ich mit einem Plastik-Kehrblech - geht prima damit). Aber dann ist die Windgefahr auch grösser. Nun lass ich die Körner etwas länger liegen bzw. so, dass immer unten ein kleiner "See" von Schalen ist. Dann sind sie schwer genug um nicht wegzufliegen und das Gewicht hält das Netz etwas besser zum Boden geneigt.
Nächste Woche ist ja grosses Tauwetter angesagt. Das ist die Gelegenheit falls ihr das nachbauen wollt. Es würde mich freuen, wenn ihr mir einen Link zu euren Fotos schickt oder als Kommentar postet.




Kommentare:

  1. Das ist ja mal ne gute Idee. Wir haben das Problem immer auf der Terrasse, da setzen sich die Futterreste so gerne zwischen den Steinfugen fest. In diesem Jahr haben wir Vogelfutter besorgt, das keine Reste hinterlässt. Die Vögel lieben es und alle sind glücklich :))

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  2. Hallo Lotterstübchen,

    vielen Dank für deinen Besuch bei mir und "Ja, das gibt es :) "
    Wir haben es eigentlich mehr durch Zufall entdeckt und bei einer Bestellung bei dem allseits bekannten Online(buch)händler am..on mitbestellt. Es wird in leicht durchsichtigen Eimern mit Deckel geliefert. Sind so ca. 3 bis 4 kg und lief unter dem Namen "...Wintertraum" oder so. Mittlerweile gibt es das glaube ich nur noch unter dem Begriff "Streufutter,im Eimer,schalenlos".
    Da fällt zwar auch etwas runter, aber das holen sich dann die Vögel, die gerne unterm Häuschen picken ;) Nichtsdestotrotz, die Netzidee ist ne prima Alternative.

    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße,

    Sabine

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